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New Work und Work-Life-Blending: Was Unternehmen heute für Arbeitnehmende attraktiv macht

Aktualisiert: 26. Sept. 2023


New Work Arbeitsplätze im Hamburger Ding

In einer Welt, die sich ständig verändert, müssen auch unsere Arbeitsweisen und -orte anpassungsfähig sein. New Work, ein Begriff, der in den letzten Jahren immer präsenter geworden ist, stellt eine revolutionäre Herangehensweise an die Arbeitswelt dar. Aber was genau steckt hinter diesem Konzept – und wie lässt es sich an einem Ort wie dem Hamburger Ding für Unternehmen realisieren?


Was ist New Work?

Der Begriff "New Work" kursiert als Buzzword durch alle Kanäle. Dieser Artikel soll keine allgemeingültige Definition liefern, was New Work bedeutet. Wir bieten eine Interpretation des Begriffs an, denn unsere Erfahrung zeigt, dass wir damit nicht ganz falsch liegen.


Wir können heute von überall arbeiten und unsere Arbeitszeiten flexibel gestalten. Digitalisierung und Globalisierung formen neue Arbeitsstrukturen, die von Work-Life-Blending, Kollaboration und Remote Work geprägt sind.


Der Begriff „New Work“ steht für ein neues Verständnis von Arbeit mit Freiheit, Selbstbestimmung und Anschluss an die Gemeinschaft als zentrale Werte.

New Work betrifft nicht nur digital-technische Strukturen wie Cloud- und Netzwerklösungen, Collaboration Tools und mobile Hardware, sondern auch die Neustrukturierung der Arbeitsumgebung. Open-Space-Büros, Homeoffice und Crowdworking lösen den klassischen Büro-Arbeitsplatz ab. Neue Unternehmens- und Prozessstrukturen wie agile Arbeitsmethoden, Diversity Management und Leadership 4.0 organisieren den Arbeitsalltag der Zukunft.


Welche Vorteile bietet New Work?

Nicht zuletzt der Fachkräftemangel und die Digitalisierung tragen dazu bei, dass Unternehmen im Wettbewerb um hervorragende Arbeitskräfte unter einem gewissen Innovationsdruck stehen. Arbeitnehmende sehnen sich nach Modellen, die Beruf und Freizeit harmonisch ineinandergreifen lassen.


Statt einer perfekten Aufteilung der Zeit zwischen Job und Freizeit heißt das neue Lebensmotto „Work-Life-Blending“. Ein fließender Übergang zwischen Arbeits- und Privatleben sorgt dafür, flexibel auf private Umstände reagieren zu können, selbstbestimmt zu arbeiten und damit produktiver zu sein.


New Work ermöglicht die effiziente Zusammenarbeit und Vernetzung der Mitarbeitenden, sie schafft mehr Zeit, mehr Flexibilität und mehr Freiraum.


Unternehmen, die New Work-Modelle implementieren, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil im War for Talents.

Im Hamburger Ding kommen Teams für Projektarbeit, Teamevents, Workshops & Co. zusammen. Um Work Life Blending wirklich Realität werden lassen, gibt es hier vielfältige Angebote aus den Bereichen Sport und Gesundheit: Workouts im hauseigenen Fitness-Studio, Community-Aktionen wie gemeinsames Saftfasten, Impulsvorträge, Check der eigenen Vitalitätswerte mit cardioscan und Gehbänder für ausreichend Bewegung während der Arbeitszeit.

Community Events wie Powerpoint Karaoke, Homienight und Business Breakfast sorgen für Abwechslung im Arbeitsalltag und sind eine beliebte Gelegenheit zum lockeren Netzwerken. All das können Unternehmen als bedarfsgerechte Pakete für ihre Mitarbeitenden im Hamburger Ding buchen, beginnend mit Campus as a Service Mitgliedschaften ab 60 EUR pro Monat und Person.


Welche Herausforderungen birgt New Work?

New-Work-Arbeitsplätze bieten viel Freiraum für kreatives, aber auch konzentriertes Arbeiten. Homeoffice, Co-Working-Spaces und digitales Nomadentum sind ebenso selbstverständlich wie Meetingräume mit Post-its, Tafeln zum Bemalen etc., um die Kreativität voll ausleben zu können. Aber im Homeoffice fehlen der Tapetenwechsel und die nicht-virtuellen Begegnungen mit Kollegen und Kolleginnen.


Das Problem der Einsamkeit ist nicht zu unterschätzen. Unternehmen erleben zum Beispiel oft, dass die Webcams bei einigen Projektteams den ganzen Tag lang eingeschaltet bleiben.

Studien zeigen: Bei Online-Meetings fehlt die Rückmeldung über die eigene Wirkung auf andere. Körperhaltung, Interaktion, Bewegungsmuster und soziales Verhalten sind für die soziale Ebene der Kommunikation sehr wichtig. Per Video werden diese Reize nicht oder nur sehr eingeschränkt übermittelt. Die Folge: Zurückhaltung und Verunsicherung - das kostet Energie, die am Ende des Tages fehlt.


Die zwischenmenschlichen, spontanen Kontakte, den inspirierenden Zufall, den kurzen Austausch und das gemeinsame Kreieren vor Ort kann auch eine gut funktionierende Remote-Arbeitskultur nicht ersetzen.


Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Das Büro der Zukunft ist also auch ein Ort, an dem realer und digitaler Raum nahtlos ineinander übergehen und an dem Kollegen und Kolleginnen sich unkompliziert mit Teammitgliedern in Remote Work verbinden können. Das Büro wird zum Ort, an dem Neues entsteht und das Miteinander gelebt wird. Denn wer sich im physischen Raum verbunden fühlt, der kann auch gut im digitalen zusammenarbeiten.


Das Vertrauen darauf, dass Freiheiten genutzt, aber nicht ausgenutzt werden, fördert die Motivation der Mitarbeitenden und kommt Unternehmen damit wieder zugute. In Zukunft heißt es also für Führungskräfte: Loslassen, wenn man Mitarbeitende halten möchte.


Die Einheitslösung, die es früher einmal gab, gibt es im Büro der Zukunft nicht mehr. Der Fokus liegt auf Flexibiliät, Raum für Kommunikation und Rückzugsorte.

Ein Arbeitsumfeld, das flexibel gestaltet ist und Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, ihren Arbeitsplatz nach Bedarf anzupassen, fördert die Kreativität. Offene Arbeitsbereiche und Gemeinschaftsbereiche, in denen Teams leicht zusammenarbeiten können, können dazu beitragen, dass neue Ideen entstehen. Auf der anderen Seite sind auch Ruhe und Konzentration wichtig. Dafür braucht es ungestörte Orte, um tief in Gedanken eintauchen und kreativ arbeiten zu können.


Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kollaborativen und ruhigen Arbeitsbereichen ist entscheidend.

Wie können zukunftsfähige Büros in der Realität aussehen?

  • Desk Sharing für Flexibilität und effiziente Flächennutzung

  • Think Tanks, Lounges und Community Areas für Kommunikation und Kollaboration

  • Telefonboxen und Rückzugsorte für hybriden Austausch

Das Hamburger Ding versteht sich als Tor zur Welt des New Work in Hamburg. Unsere Homies finden hier nicht nur einen inspirierenden Arbeitsraum, sondern auch ein Netzwerk von Gleichgesinnten, die das Konzept von New Work leben und lieben.


Wer agile Projektformen kennenlernen möchte, Design Thinking als Methode für Intrapreneur-Initiativen ausprobieren möchte oder erste Gehversuche mit durch KI unterstütztes Arbeiten unternehmen möchte, findet im Hamburger Ding die richtigen Kontakte und Angebote für den Einstieg.



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